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Datei:Baustelle in Koeln.jpg

Der Hochbau ist das Teilgebiet des Bauwesens, das sich mit der Planung und Errichtung von Bauwerken befasst, die an und über der Oberfläche liegen. (z. B.: Gebäude wie Wohnhäuser oder Türme).

Die Planung von Hochbauten ist die Domäne der Architekten, traditionell übernehmen sie auch während der gesamten Projektabwicklung die Koordination aller am Bau Beteiligten und führen die Ergebnisse aller Planbeteiligten in ihren Planunterlagen zusammen. Auch Bauingenieure sind aber nach den Landesbauordnungen zur Planung von Hochbauten berechtigt. Gerade bei größeren Bauvorhaben ist heute eine starke Untergliederung des traditionellen Aufgabenbereichs des Architekten auf zahlreiche Spezialisten, wie Projektsteuerer, örtliche Bauleitung und Sigeko zu verzeichnen.

Weitere am Bau beteiligte Planer sind Tragwerksplaner, Fachingenieure insbesondere zur technischen Gebäudeausrüstung sowie beratende Ingenieure zu besonderen Themenbereichen.

Der Tragwerksplaner (umgangssprachlich Statiker) – ein Tätigkeitsbereich der Bauingenieure – übernimmt oftmals auch Aufgaben im Bereich der Bauphysik wie Wärme- und Brandschutznachweise.

Die Fachingenieure zur technischen Gebäudeausrüstung planen in Entwurfs- und Ausführungsplanung die technische Ausstattung des Gebäudes. Diese Planung beinhaltet die Anlagentechnik zur Heizungs-, Lüftungs-, Sanitär- und Elektroausstattung entsprechend der späteren Gebäudenutzung.

Darüber hinaus gibt es eine Vielzahl von beratenden Ingenieuren, die ihren Fachgebieten entsprechend, weitere Aspekte eines Gebäudes planerisch betreuen (z. B. Klimaplanung, Lichtplanung, Planungen zum baulichen Schallschutz, Planungen zum Brandschutz, etc.)

Die Ausführungsplanungen aller am Bau beteiligten Planer werden dann von den Handwerkern der verschiedenen Gewerke des Bauwesens realisiert.

Der Hochbau kann auch nach den verwendeten Materialien in

gegliedert werden.

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